Projekt Südtribüne in Dortmund

12. September 2019

Visualisierung Südtribüne (Copyright: kadawittfeldarchitektur, Aachen)

Mit der Aufstockung eines Schutzbunkers in Dortmund stellt sich die Eiffage Infra-Hochbau einer neuen Herausforderung.


Das Bild der von Montanindustrie und Bierbrauerei einst geprägten Industriemetropole Dortmund entwickelt sich im Zuge der seit den 1970er Jahren immer mehr zu einem zukunftsweisenden Forschungs- und Dienstleistungsstandort.

Das Projekt Südtribüne liegt im Dortmunder Stadtbezirk Innenstadt-Ost im Süden Dortmunds zwischen der Ruhrallee und der Leipziger Straße. Hier wird der ehemalige Schutzbunker Dortmund mit einem Wohngebäude mit 63 Wohneinheiten aufgestockt.

Das Gebäude befindet sich auf einem ca. 3.719 m² großen Grundstück, das zu knapp 70% mit dem Flachbunker aus dem Jahre 1944 bebaut ist. Der Bunker ist eingeschossig, befindet sich größtenteils unterirdisch und hat eine ca. 3,00 m starke Stahlbetonflachdecke, die in dieser Höhe über der Geländeoberkante liegt.

Das Wohngebäude besteht aus einer 2-4 geschossigen Hofstruktur, die sich auf einer Plattform, über dem als Parkdeck genutzten Flachbunker erhebt. Der Wohnungsmix sieht 1,5 bis 5 Zimmer Wohnungen mit einer Größe von ca. 27 m² bis 133 m² vor. Bis auf die zur Ruhrallee orientierten Apartments erhalten sämtliche Wohnungen eine Loggia oder Terrasse. Drei der fünf Treppenhauskerne und der Haupteingang sind mit Aufzügen ausgestattet, sodass eine barrierefreier Zugang aller vier Geschosse ermöglicht wird. Ein begrünter Innenhof dient den Bewohnern als ruhige Rückzugsmöglichkeit.

Das Konzept zur Umgestaltung des Schutzbunkers wurde von der CG Gruppe AG aus Düsseldorf in Zusammenarbeit mit den Büros Kadawittfeldarchitektur GmbH aus Aachen und Planquadrat Architekten GmbH aus Duisburg ausgearbeitet.